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Forschung

Die Sinologie in Freiburg erforscht die moderne Geschichte und Gegenwart Chinas hinsichtlich einer Vielzahl von Themen und Problemstellungen. Sie arbeitet eng mit der China-Forschung anderer Fachbereiche (Geschichte, Jura, Soziologie, Medizin, Psychologie, Politik) zusammen und ist Teil des 2013 an der Universität Freiburg einzurichtenden Zentrums für Transkulturelle Asienstudien.

Ein gemeinsamer Forschungsschwerpunkt der Sinologinnen und Sinologen in Freiburg liegt auf den Transformationen Chinas seit dem 19. Jahrhundert. Analysiert werden Dynamiken und Akteure der Umwälzungsprozesse, die China seitdem in mehreren Wellen erfasst haben und in der Gegenwart erfassen. Dieser Schwerpunkt ist thematisch breit angelegt und schließt die Bereiche Politik, Gesellschaft, Militär, Wirtschaft und Kultur ein. Nähere Informationen zu weiteren Forschungsschwerpunkten und -projekten entnehmen Sie bitte den Seiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Zu den aktuellen Forschungsprojekten, die mit Drittmitteln gefördert werden, gehören:

Asianismen im 20. Jahrhundert – Asien als Bezugspunkt der (Neu-)Definition von Räumen, Identitäten und Machtordnungen

Zwischen Revolution und Reform. Übergangsjustiz und Herrschaftslegitimation in der VR China

The Maoist Legacy: Party Dictatorship, Transitional Justice and the Politics of Truth

Worlds of Reading in China’s long 1970s: Reading and Writing during the Cultural Revolution

Heroization of work in China and Russia between 1920 and 1960, subproject of  the Collaborative Research Center 948 “Heroes, Heroizations, Heroisms” (DFG)

Nationale und internationale Vernetzung gehören zum Selbstverständnis der China-Forschung in Freiburg. Die Freiburger Sinologie unterhält vielfältige Kontakte zu Instituten und einzelnen Forscherinnen und Forschern weltweit. Besonders enge Kontakte in Forschung und Lehre bestehen zur Universität Nanjing, mit der die Sinologie ein gemeinsames Forschungszentrum betreibt. Nähere Informationen finden Sie [hier].

Die Freiburger Sinologie beteiligt sich auch am internationalen Netzwerk WAGNET (Women and Gender in Chinese Studies Network) und gibt deren Rezensionszeitschrift WAGRev (Women and Gender in Chinese Studies Review) heraus.

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