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Sinologie - Universität Freiburg


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Dienstag, 21. Mai 2013
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Aktuelles
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Freiburger China-Gespräche

Das Institut für Sinologie hat in Kooperation mit dem China Forum Freiburg und dem Konfuzius-Institut an der Universität Freiburg 2011 die "Freiburger China-Gespräche" ins Leben gerufen. Ziel ist es, eine differenzierte China-Debatte in der Öffentlichkeit zu fördern. Hochrangige Vertreter der China-Wissenschaft referieren und diskutieren über aktuelle Themen.

Freiburger China-Gespräche 2013: „Ideologien und Werte“

Die chinesische Gesellschaft scheint mehr denn je durch Widersprüche und Konflikte geprägt. Der kontinuierliche politische Wille, China umzugestalten, hat vielen Chinesen zwar ein materiell besseres Leben gebracht, löst aber auch große Verunsicherungen aus. Partei und Gesellschaft beklagen moralischen Verfall und ein ideelles Vakuum. Von welchen Werten ist die heutige chinesische Gesellschaft geleitet? Welche ideellen Orientierungsangebote unterbreitet die Partei? Wird China eher Ideen der eigenen Tradition heranziehen, um einen konfliktfreien Weg in die Zukunft zu finden, oder ist die chinesische Gesellschaft bereits unumkehrbar von „westlichen“ Werten durchdrungen? Und als Exkurs: Was hat den Maoismus für den Westen so interessant gemacht? 

Hier finden Sie den aktuellen Flyer.

6. Mai 2013
Zwischen Kultivierungswahn und Sinnsuche – Religion im heutigen China


Tibetische lebende Buddhas, daoistische Qigong-Meister und charismatische Pastoren – die spirituell-religiöse Nachfrage in China ist größer als je zuvor. Woher kommt diese und welche Folgen hat sie für die weitere Entwicklung der Volksrepublik?

Ian Johnson, Publizist, Pulitzer-Preisträger und China-Korrespondent der New York Times, Peking

25. Juni 2013
„Lieber im BMW weinen als auf dem Fahrrad lachen“ – Konsum in der VR China


Heirat nur dann, wenn Wohnung, Auto und Fernreisegarantie vorhanden sind – Besitz und Konsum haben alle Lebensbereiche in China durchdrungen. Wie hat sich das chinesische Konsumverhalten entwickelt und welche Besonderheiten zeichnen den dortigen Konsummarkt aus?

JunProf. Dr. Lena Henningsen, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Stefan Peters

7. November 2013
Himmelsmandat und Bildungseifer – Konfuzianismus in Geschichte und Gegenwart Chinas
 

Chinas bekanntester Denker Konfuzius erlebt in Schulen, Think Tanks und Regierungskonzepten eine Renaissance. Wer hat heute welches Interesse an dem Philosophen und wie viel hat der aktuelle Boom mit Konfuzius‘ ursprünglicher Lehre gemein?

Prof. Dr. Hans von Ess, Ludwig-Maximilians-Universität München

 

18. November 2013
Maoismus: Rausch der Massen, Personenkult und Gleichheitsnostalgie


Das Erbe des Maoismus in China ist widersprüchlich: Manche sehen ihn als Massenrausch in die Katastrophe, andere als Heilmittel gegen Egoismus und Raubtierkapitalismus. Die deutsche Studentenbewegung der 1960er Jahre benutzte den Maoismus für ihre ganz eigene Revolution gegen das Establishment. Welche Faszination ging damals wie heute in China und im Westen von dem „Großen Vorsitzenden“ und seinen Ideen aus?

Dr. Gerd Koenen, Publizist und Historiker, Frankfurt/Main
JunProf. Dr. Daniel Leese, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg


Freiburger China-Gespräche 2012/2013: "China aktuell"

China ist fast täglich in den Medien: als Wirtschaftsmacht, in Menschenrechtsfragen, als Akteur der internationalen politischen Bühne. Seine Bedeutung für die aktuelle Weltlage liegt auf der Hand. Chinesische Perspektiven und Hintergründe zu gegenwärtigen Brennpunkten sind im Westen aber kaum bekannt. Verfolgt China einen „friedlichen Aufstieg“ oder rüstet sich das Land zum Konflikt mit den USA? Welche Veränderungen bringt der Führungswechsel im Herbst 2012? Schafft China den Sprung von der Werkbank der Welt zum technologischen Pionier? In der Reihe „China aktuell“ bemühen sich China-Experten, differenzierte Antworten auf diese Fragen zu finden.

Mit der Lesung des Exil-Schriftstellers Liao Yiwu, der seit 2011 in Deutschland lebt, wird die Reihe um eine authentische chinesische Stimme bereichert. In seinem neuen Buch „Die Kugel und das Opium. Schicksale vom Platz des Himmlischen Friedens“ erinnert Liao an die Protestbewegung von 1989 und ihre blutige Niederschlagung.

 

 

5. Juni 2012

 Friedlicher Aufstieg oder Wettrüsten zum Krieg? Chinas maritime Militärstrategie in der asiatisch-pazifischen Region

 

Juniorprofessorin Dr. Sarah Kirchberger (Universität Hamburg)

 

 

 

29. Oktober 2012

 Lesung des Exil-Schriftstellers Liao Yiwu

 

 

 


 

29. November 2012

 Neue Personen, neue Programme? Chinas neue Führung nach dem 18. Parteitag

 

Prof. Dr. Heike Holbig (Goethe-Universität Frankfurt)

Dr. Kristin Kupfer (Universität Freiburg)


 

 

16. Januar 2013

 Vom Produzenten zum Erfinder? China als Wissensmacht


Maximilian Mayer, M.A. (Universität Bonn)

 


Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unseren Veranstaltungsseiten und dem Flyer.


China-Gespräche 2011/2012: "China als Zukunftsfrage"

Schlagwörter wie „Chinas Aufstieg“ oder „das chinesische Jahrhundert“ zeugen von der großen Bedeutung, die China für die globale Zukunft zugesprochen wird. Während sich Kommentatoren in westlichen Medien einig sind, dass China die Welt verändern wird, besteht Uneinigkeit darüber, was wir von China zu erwarten haben: Ist China auf dem Weg zur Weltmacht oder werden interne Probleme dem Land zum Verhängnis werden? Wie stabil ist das Regime und wie weit geht die Herausforderung durch soziale und politische Protestbewegungen? Welches ist der Kern des chinesischen Erfolges und wird das „chinesische Modell“ globalen Einfluss gewinnen? Wo steht China zwischen Umweltverschmutzung und der Förderung grüner Technologien?

 

Diese zentralen Fragen der Zukunft Chinas werden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „China als Zukunftsfrage“ von führenden Denkern und Wissenschaftlern des China-Feldes in Deutschland aufgenommen und diskutiert. Jeweils zwei Vortragende werden unterschiedliche Aspekte und teilweise auch gegenteilige Einschätzungen der Problematik liefern.


22. November 2011

Weltmacht China? Westliche und chinesische Perspektiven

Matthias Nass, Int. Korrespondent der "Zeit", Hamburg
Prof. Dr. Nicola Spakowski, Albert-Ludwigs-Universität, Freiburg

Der Westen sieht China als zukünftige Weltmacht; westliche Think Tanks bereiten sich auf die Herausforderung China vor. In China wird der "Aufstieg Chinas" teilweise bejubelt, teilweise werden eher die inneren Defizite problematisiert.

November_Nassmann_page November_Spakowski_page November_Publikum_page

 

13. Dezember 2011

Jasmin-Revolution auf Chinesisch? Das Protestpotential in China

Prof. Dr. Thomas Heberer, Universität Duisburg-Essen
Dr. Kristin Kupfer, Albert-Ludwigs-Universität, Freiburg

Die Korruption grassiert, die Inflation galoppiert und soziale Ungerechtigkeit wächst. Bricht auch in China bald eine nationale Protestbewegung aus?

Dezember_Heberer_page Dezember_Publikum_page Dezember_Kupfer_page

 

23. Januar 2012

Modell China? Peking setzt neue Maßstäbe

Prof. Dr. Sebastian Heilmann, Universität Trier, Politikwissenschaften
Herr Shi Ming, Journalist

Dynamische Wirtschaft ohne Demokratie, Globalisierung ohne moralische Prinzipien - ist Chinas Weg ein Modell? Entwicklungsländer orientieren sich bereits an China, und auch im Westen wird zunehmend die "Dysfunktionalität" des eigenen Systems problematisiert.

Januar_Heilmann_page Januar_Publikum_page Januar_Shi_page

 

27. Februar 2012

Grünes China? Chinas Ringen um den Umweltschutz

Dr. Doris Fischer, Dt. Institut für Entwicklungspolitik, Bonn
Cora Jungbluth, Albert-Ludwigs-Universität, Freiburg, Sinologie/VWL

1.3 Milliarden Chinesen streben nach dem Lebensstandard der Industrieländer. Ohne China sind Umwelt- und Klimafragen international nicht zu lösen. Gelingt Peking ein "nachhaltiges" Wohlstandsversprechen?

Februar_Fischer_page Februar_Publikum_page Febuar_Jungbluth_page

Weitere Informationen finden Sie im Flyer zur Veranstaltung.


Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 15. Mai 2013 um 09:49 Uhr